Besonderheit des Waldorf-Rahmenplanes

Der Stundenplan der Waldorfschule unterscheidet sich grundsätzlich von dem anderer Schulen. Der gesamte Unterricht ist auf 12 Schuljahre angelegt.

Die Schüler rücken jahrgangsweise in die nächste Klasse, ein Sitzenbleiben gibt es nicht. Jeweils die ersten 105 Minuten des Schultages werden über 3 bis 4 Wochen hintereinander als Hauptunterricht (HU) erteilt, der in der Regel bis zur 8. Klasse vom Klassenlehrer gegeben, ab der 9. Klasse (Oberstufe) von den Fachlehrern in Epochen erteilt wird.

In den unteren Klassen wird neben Rechnen und Schreiben noch Formenzeichnen unterrichtet. In der 3. Klasse kommen zu den Grundkulturtechniken die Epochen Handwerk, Hausbau und Tierkunde dazu, bis dann in der Oberstufe alle bekannten kognitiven Fächer wie Mathematik, Deutsch, Geografie, Physik, Chemie usw. neben dem Künstlerisch-Handwerklichen eine große Präsenz einnehmen.

Nach dem Hauptunterricht (HU) erfolgt dann der Fachunterricht, der mit Ausnahmen über das ganze Jahr fortlaufend unterrichtet wird. Dazu gehören von der 1. bis zur 12. Klasse die zwei Fremdsprachen Russisch und Englisch, außerdem Musik, Malen, Sport, Eurythmie, Handwerk / Plastizieren, Handarbeit, Religion (bis zur 8. Klasse), Ethik und Politische Weltkunde (in der Oberstufe).
Chor und Orchester (sowie Big Band und Trommeln) ergänzen das Angebot.

Der Rahmenorientierungsplan

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