Unsere Schule

Künstlerisch-Handwerkliches bestimmt neben dem Kognitiven das Curriculum. So wird über die drei wesentlichen Bereiche – Kopf, Herz und Hand – versucht, die ganze Persönlichkeit des Schülers anzusprechen. Zwei Fremdsprachen ab der 1. Klasse fördern Weltoffenheit und stärken die Achtung vor den verschiedenen Kulturen. Theaterspiele, Forst-, Feldmess-, Sozial-, Ökologie- und Kunstpraktikum, Eurythmie, Monatsfeiern, Jahresfeste und freie Projektwochen gehören genauso dazu wie Biografie-Arbeit als auch Chor, Orchester und Bigband im Rahmen des Musikunterrichts der Oberstufe.

Statt auf Leistungsdruck als ungeeigneten Antrieb für eine lebenslange Lernbereitschaft wird in den ersten Jahren auf die natürliche und geliebte Autorität des Klassenlehrers und später auf die durch den Lehrer zwar anzuregende, dann aber eigene Motivation der jungen Menschen gesetzt. Das sogenannte “Sitzenbleiben” gibt es bei uns nicht und Benotung erfolgt erst ab der Klassenstufe 11. Ein umfangreiches Wortzeugnis am Ende eines jeden Schuljahres gibt den Schülern notwendige Hinweise und Orientierungen.

Die Waldorfschulzeit endet in der 12. Klasse mit einem eigenen Abschluss. In der 13. Klasse werden Vorbereitungskurse angeboten, an deren Ende die Abiturprüfung steht.

Heute lernen in 13 Klassen unserer Schule über 390 Schüler, die von 42 Lehrern und Erziehern sowie 7 Mitarbeitern im Verwaltungs- und technischen Bereich begleitet werden.
Die an die verlässliche Halbtagsgrundschule anschließende nachschulische Betreuung nutzen 170 Schüler.
Unsere offene Ganztagsschule hat im Februar 2011 ein neues Hortgebäude mit einer Schulmensa erhalten, damit allen Schülern eine Vollwert-Versorgung angeboten werden kann.

Gemeinsames Leitbild der deutschen Waldorfschulen (pdf)